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Umgebung 

Die nahe Umgebung bietet unvergessliche Aussichten, die mehr entferne Umgebung bietet schöne Erlebnisse des einzigartigen Riesengebirges.

Bozkovské jeskynì

Bozkov Höhlen

Die einzigen Dolomitenhöhlen in Tschechien im Hang Vápenice bei Bozkov, unweit von Semily. Die Höhlen werden durch ein Labyrinth von unterirdischen Gängen und Hohlräumen gebildet. Einige Hohlräume sind durch Tropfsteinschmuck gefüllt. Eine attraktive Bereicherung der Besuchsrunde sind unterirdische Seen mit kristallklarem blaugrünem Wasser.

 
Krajina

Wandern

Das Riesengebirge ist ein Wanderparadies. Wenn Sie die zum Teil steinigen Wege und lange Anstiege bezwungen haben, erwarten Sie hier oben einmalige Ausblicke auf weitläufige Panoramen. Wer den Wind auf seiner Haut fühlt und das Panorama genießt wird schnell verstehen warum dieser Ort etwas ganz Besonderes ist.

Das Wandern hat hier eine sehr lange Tradition. Schon Goethe wanderte auf die Schneekoppe (1602m) um dort den Sonnenaufgang zu genießen. Die Wanderwege sind gut ausgeschildert und mit verschiedenen Farben markiert (rot, blau, gelb und grün). So ist es mit einer Wanderkarte auch für Besucher, die zum ersten Mal hier wandern, nicht schwer, sich zu orientieren. Diejenigen, die ungern bergauf laufen, können die Seilbahn nutzen. Über Fußgänger-Grenzübergänge können Sie das benachbarte Polen besuchen.

Einer der unvergesslichen Ausflüge ist der Rübezahlweg...

Rübezahlweg

Rübezahlweg

Vítkovice Parkplatz Horní Míseèky - Harrachov Informationszentrum KRNAP

Rübezahl gehört zu den mythischen Wesen, die in der Vorstellung unserer Vorfahren über das Schicksal der Natur und der Menschen im Riesengebirge entschieden. Wir wollen seinem Weg folgen und ausreichende Gelegenheit zur Bekanntschaft mit seinem Königreich gewinnen.
Der Wanderweg beginnt in der Enklave Obere Schüsselbauden, deren Besiedlung, wahrscheinlich im Zusammenhang mit dem Bergbau, schon im 17. Jh. erwähnt wird (1642). Heute sind die Oberen Schüsselbauden als Zentrum des Skisports bekannt. Nach einigen Hundert Metern der bequemen Masaryk-Bergstraße schwenken wir auf den grün markierten Wanderweg ab, der den Namen Rübezahlweg trägt (bis zum J. 1920 war es Franz-Josef-Jubiläumsweg).
Diese Trasse führt anfangs durch den Waldbestand auf den westlichen Hängen des Riesengebirges. Auf dem halben Weg zu den Kesselgruben erreichen wir, auf der linken Seite, eine teilweise verwachsene Almwiesenenklave, auf der schon seit 1708 die Kesselbaude stand. Diese Baude war eine der ersten landwirtschaftlichen Liegenschaften im westlichen Riesengebirge. Durch einen Großbrand ging sie im Jahre 1910 zugrunde. Nach einer bequemen, 1,5 km langen Wanderung, öffnen sich die Kulissen des alten Bergfichtenbestandes vor uns und wir stehen plötzlich einem wilden Landschaftsbild gegenüber - dem Gletscherkar der Großen Kesselgrube.
Bei dem Rückblick in die Kesselgruben wird unsere Aufmerksamkeit auf zwei auffallende Gebilde über den Steinplatten der Großen Kesselgrube gerichtet. Das erdste Gebilde ist ein natürlicher Felsausläufer (Tor) der Harrach-Steine (1421 m ü. M.), das zweite - ein künstlicher Grabhügel (Mohyla Hance a Vrbaty), der als Erinnerung en eine Tragödie zweier Skiläufer, die unweit bei einem Unwetter im Laufe eines Skirennens im Jahre 1913 den Tod fanden, steht. 1913.
Über südwestliche Hänge des Kessels (des markantesten Berges des westlichen Riesengebirges 1435 m ü. M.) führt der Rübezahlweg zu der waldlosen Enklave Hofbaude (Dvoracky), die in den vergangenen Jahrhunderten zum Zentrum des landwirtschaftlichen Geschehens im Riesengebirge wurde. Die Hofbaude (Dvoracka) erinnert an die ruhmreichen Zeiten der Baudenwirtschaft im westlichen Riesengebirge. Obwohl das Kolorit der umliegenden Bergwiesen nicht mehr von weidenden Kühen belebt wird, können wir eine kurze Erfrischungspause empfehlen und dem in Holz ausgeführten Interieur der Baude einen Blick widmen. Interessant sind auch die blühenden Bergwiesen (Arnika, Einkopf-Ferkelkraut, Windröschen, Enzian, Storchschnabel, Alpenhelm u. a.) am Rande des Rübezahlweges. Der Weg führt durch die Hofbauden-Enklave und steigt sanft an den südwestlichen Hängen des Kahlen Berges ab, kreuzt vier Ski-Pisten die unter dem Gipfel des Kahlen Berges in das Rochlitzer Tal führen.
Von hier aus bietet sich eine wunderschöne Aussicht auf Rochlitz. Bei guter Sicht erblicken wir das Panorama des Jeschken und des Isergebirges, über Vysoke und Böhmisches Paradies sehen wir den Kamm der Zvicina bei Dvur Kralove (Königinhof). Hinter der Kreuzung "Rucicky" biegt der Rübezahlweg ab und nach einer 4 km langen Wanderung durch einen Wald in schönem Seifenbachtal, öffnet sich vor uns eine waldlose Enklave mit typischen gezimmerten Holzbauten. Manche dieser Holzbauten erlitten durch geschmacklose architektonische Aufbesserungen schweren Schaden.
Wir befinden uns bereits in Seifenbach, der bereits im 14. Jh. als erster Teil des heutigen Harrachsdorf gegründet wurde. Eine kleine, bequeme Straße führt uns an dem Felsenkamm (Skalni stena) vorbei bis nach Harrachsdorf, eine ursprüngliche Glashütte und Bergbausiedlung, heutzutage in das Zentrum des Wintersports und Sommertouristik im westlichen Riesengebirge.

Länge: 12.5 km Höhenmeter: 520 m Maximale Höhe: 1140 m Minimale Höhe: 700 m

 
Krajina

Fahrradfahren

Das Fahrrad ist ein einzigartiges Mittel, um die wunderschöne Berg- und Gebirgsfußlandschaft kennenzulernen. Es erwarten Sie Hunderte von Kilometern geeigneter Strecken, von bequemeren Runden im Gebirgsfuß von Riesengebirge bis zu technisch und physisch anspruchsvollen Bergtouren. Jeder findet eine Strecke nach seinem Geschmack.

Falls Sie eine bergreiche Landschaft mit zeitweiligen Steigungen und langen Abfahrten, unvergesslichen Aussichten und einer wunderschönen Natur mögen, ist das Riesengebirge mit seinen Fahrradstrecken eben für Sie geeignet.

 

Ski-Langlauf

Für Langlauf-Freunde gibt es im Riesengebirge ca. 550 km präparierte Loipen und Skatingpisten. Die Loipen und Pisten sind durch Stangen oder Schilder markiert.

Viele Langlaufstrecken sind mit dem Skiwanderweg, der das Riesengebirge von West nach Ost über Harrachov, Spindlermühle, Pec pod Snezkou, Mala Upa bis Zacler durchzieht verbunden. Der Skiwanderweg (Magistrale) ist mit Stangen markiert und größtenteils für den klassischen Langlauf präpariert. Dank mehreren Skifahrer-Grenzübergängen ist es auch möglich von der Magistrale in den polnischen Teil des Riesengebirges zu fahren.

Skiareál ALDROV

 
rozhledna Žalý

Aussichtstürme

Der Steinturm Žalý ist der einzige im Riesengebirge. Den Aussichtsturm Žalý ließ Graf Jan Harrach 1892 bauen. Aus diesem Turm ist bei günstigem Wetter ein wunderschöner Rundblick nicht nur auf das Riesengebirge, sondern auch in die breite Umgebung.

 
Huculské konì

Huzul farm

Diese Ökofarm mit Huzulen-, Höhenvieh- und Ziegenzucht bietet Ausritte und Rittunterricht einschließlich Kinderführung.